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Majas Pfotenbuch
Jürgen hat lange überlegt ob, und wenn ja wie das Pfotenbuch nach Felix Tod weitergeführt werden soll. Dann hat er entschieden dass ich weiter schreiben soll, denn es ist ja unser Tagebuch. Obwohl ich ja eine kleine Spanierin bin habe ich schnell deutsch gelernt, und an den Grammatikfehlern ist natürlich Jürgen schuld.
Juni 2010 16.06.2010 Wir haben leider keine Zeit was zu schreiben, denn wir haben zwei Gäste.
Das ist Blanka, unser Pflegehund
Das ist Solda. Ihr Frauchen ist erkrankt und deshalb ist sie vorübergehend bei uns.
11.06.2010 Wir hatten ungebeten Besuch im Gartenteich. Ein Reiher. Jetzt fehlen leider einige unserer Fische. Deshalb sind jetzt Schnüre über den Teich gespannt. Sieht zwar nicht gerade schön aus, aber unsere Fische wollen wir beschützen.
Und auch unsere beiden Kröten die im Teich wohnen wollen wir behalten.
Die Lilien im Teich fangen jetzt an zu blühen
Das Geißblatt hat eine sehr außergewöhnliche Blüte
10.06.2010 Wenn es dauernd regnet wie jetzt überlegt sich Jürgen kleine Spiele für uns. Am liebsten mögen wir das Auspackspiel. Da wird in eine leere Rolle Haushaltspapier Leckerlies gepackt und damit es nicht zu leicht ist das Rolle mit Zeitungspapier gefüllt. Inzwischen wissen wir dass die Leckerlies in der Mitte der Rolle sind, und reißen die Rolle deshalb in der Mitte auf.
Und so sieht die Papprolle aus wenn wir damit fertig sind.
Wir haben auch noch gekauftes Spielzeug. Unter den Holzhütchen liegen Leckerlies und man muß die Hütchen anheben um an die Leckerlies zu kommen. Perry kann das inzwischen richtig gut. Sie hebt ganz vorsichtig die Hütchen ab, legt sie auch ganz vorsichtig ab, und nimmt sich das Leckerlie. Spaß macht uns auch der Karton mit geknüddelten Zeitungspapier. In einigen ist ein Leckerlie und wir müssen dann unsere Nasen benutzen um die richtigen rauszusuchen.
Wer weitere Tips sucht wie man uns Hunde beschäftigen kann, der sollte mal hier schauen
08.06.2010 Wie doch die Zeit vergeht. Jetzt haben wir 2 Monate nichts geschrieben. Ganz viel Zeit haben wir im Garten verbracht und die Sonne genossen. Wenn unsere Zweibeiner im Garten gearbeitet haben hatte ich natürlich geholfen. Löcher gebuddelt, und Äste geschreddert.
Wenn es zu warm für Gartenarbeit war, haben wir uns in unsere Kuhle gelegt.
Ganz besonders Perry hat die Sonne genossen. Lange Spaziergänge sind ja nicht mehr Perrys Ding. Es sei den wir fahren nach Bielenberg an den Strand. Da flitzt sie mit mir über den Strand wie ein junger Hund. Leider gibt es davon keine Fotos denn unsere Zweibeiner haben natürlich vergessen eine Kamera mitzunehmen. Erstaunlich das sie uns nicht vergessen haben.
Manchmal kommt auch die Nachbarkatze in unserem Garten. Der tun wir eigentlich nichts, es sei denn sie wird mal wieder frech und lauert uns auf um uns zu hauen.
Wir haben uns auch einige male mit Dusty und Naomi und ihren Zweibeiner getroffen. Mit denen verstehen wir uns richtig gut, und sie dürfen uns sogar Zuhause besuchen. Perry und ich mögen die beide sehr gerne.
Das ist Naomi
Das ist Dusty
Und das bin ich beim Spaziergang mit Dusty und Naomi. Perry war natürlich auch dabei, aber sie blieb lieber bei den Zweibeinern.
Jürgen durfte mit einem Motorsegler mitfliegen und hat natürlich ganz viele Fotos gemacht. Auf diesen beiden ist unser Haus zu sehen, aber welches es ist das verraten wir nicht.
März 2010 27.03.2010 Gestern ist Maxi wieder zurück zu ihrem Frauchen, und die Freude bei Maxi und Frauchen war beim Wiedersehen groß. Wir wünschen beiden noch eine lange und schöne Zeit miteinander.
Maxi hatte sich zuletzt bei uns Zuhause gefühlt und auch bei schönen Wetter den Garten genossen. Und hatte Perry hatte sich auch an Maxi gewöhnt und sie oft freundlich begrüßt. und wenn Perry mal im Weg lag durfte Maxi sogar über Perrys Beine steigen. In den ersten Wochen wäre sie dafür von Perry verhauen worden. Maxi hat zuletzt sogar Iris und Jürgen angewedelt. Aber Zuhause bei Frauchen ist es natürlich viel schöner als bei uns, besonders weil sie dort natürlich das Prinzesschen ist.
Bei uns ist jetzt wieder Ruhe eingekehrt. Der Schutzwall aus Bierkästen im Wohnzimmer ist wieder abgebaut, und wir sind viel entspannter, besonders ich, denn ich mochte ja nicht in der Nähe von Maxi sein.
Nach diesem langen Winter genieße ich jeden Sonnenstrahl.
Und was machen unsere Zweibeiner: Bewerben sich als Pflegestelle für einen Hund aus Spanien. Ohne uns zu fragen. Sie meinen zwar ich würde mich freuen wenn ich einen kleinen Spielkamerad bekommen würde weil Perry doch nicht mehr so oft Lust hat mit mir zu spielen, aber ich weiß nicht. Na ja, hat sowieso nicht geklappt. Beide Hunde von denen Iris und Jürgen meinten sie würden zu uns passen hatten schon Interessenten. Aber ich befürchte sie werden sich weiter umsehen.
23.03.2010 Oma Maxi bekommt jetzt ein Herzmittel und das scheint ihr ganz gut zu tun. Sie ist jetzt oft ganz schön unternehmungslustig. Sie besteht auf ihre kleinen Spaziergänge und will auch oft in den Garten. Ansonsten scheint sie sich bei uns inzwischen zu hause zu fühlen, denn sie freut sich wenn sie von einem Spaziergang wieder kommt.
Jürgen hat mal wieder nachgesehen mit welchen Suchworten Besucher auf unsere Seiten gekommen sind: “perry komm doch wieder nach hause” Wie, Perry ist doch Zuhause “gebrauchte Fische” Verstehen wir auch nicht. Wann ist denn ein Fisch gebraucht? “das schaf schreck” Ich bin noch nicht mal der Schrecken der Schafe “dodo tod?” Ja, leider “schlechter rasen” Damit können wir in unserem Garten dienen “wilder Sex” und “Frosch sex” sind inzwischen Klassiker
20.03.2010 Wieso regnet es, ich dachte jetzt beginnt endlich der Frühling. Donnerstag und Freitag waren so verheißungsvoll. 14 Grad und Sonnenschein.
Perry konnte endlich wieder auf der Terrasse liegen
oder auf dem Rasen ein Nickerchen machen, wenn nicht gerade Jürgen mit seiner Kamera nervt
Ich habe derweilen nachgezählt ob alle Fische im Gartenteich den Winter überlebt haben,
mein erstes Loch in diesem Jahr gebuddelt,
und nachgesehen ob das Bäumchen das unsere Zweibeiner für Dodo gepflanzt haben den Winter überstanden hat.
Selbst Maxi war eine ganze Zeit im Garten spazieren
Dann haben wir einen schönen Spaziergang gemacht.
Ganz viel mit unseren Zweibeinern geschmust
Das Feld erkundet
Ganz schnell gekommen wenn die Zweibeiner gerufen haben
Mir den Wind um die Nase wehen lassen
Und wir haben Lucy getroffen.
Lucy war Felix erste Hundefreundin nachdem er bei unseren Zweibeinern eingezogen ist. Felix war ja in vielen Dingen sehr unsicher, besonders im Umgang mit anderen Hunden, aber zu Lucy hatte er sofort Vertrauen, und ganz viel von ihr gelernt. Als Perry einzog wurden Lucy und Perry natürlich auch Freundinnen, und ich bin mit Lucy natürlich auch befreundet.
Große Freude sich endlich mal wieder zu sehen
Und dann haben Lucy und ich noch eine Runde gespielt. Davon gibt es keine Fotos, dafür waren wir einfach zu schnell. Lucy weiß genau dass ich kleiner und zarter als sie bin und nimmt beim Spielen Rücksicht auf mich. Wenn es nach Perry und mir geht könnte Lucy bei uns einziehen. Aber ich befürchte Lucys Zweibeiner rücken sie nicht raus.
18.03.2010 Es wird endlich Frühling
Ich kann den Frühling riechen.
Die ersten Schneeglöckchen sind in unserem Garten
Und weil es endlich Frühling wird ein Musiktip. Wie immer natürlich kostenlos und legal. Diesmal Musik von der Gruppe Tin Soldier, deren Musik hier kostenlos heruntergeladen werden kann. Unbedingt das dritte Stück “Time as it is with Jon Anderson” anhören.
17.03.2010
Es hat ganz, ganz schrecklichen Hunger
Maxi ist es gewohnt dass zumindest ein Napf mit Trockenfutter für sie da steht. Das geht bei uns natürlich nicht, denn den würde Perry sofort leer machen. Aber sie hat schnell gelernt dass es bei uns zwei mal am Tag Futter gibt und dass es ratsam ist seinen Napf sofort leer zu fressen.
Endlich was zu fressen, wurde ja auch Zeit.
Heute mußte Maxi zu Tante Angelika, da sie komische Atemgeräusche hat, und die Ohren sollen auch noch mal nachgesehen werden. Die hatten ihren Spaß mit der Schnappschildköte. Jetzt bekommt sie Entwäserungstabletten und ein Herzmittel, und muß gaaanz oft in den Garten zum Pieseln.
Könnte mal jemand den Duracellhasen abschalten etwas machen damit Maxi aufhört ständig rumzulaufen? Das macht mich ganz nervös.
Wenn alles gut geht wird Maxi wohl in einer Woche wieder zurück zu ihrem Frauchen gehen, und Perry und ich bekommen dann jeder einen Parmaschinkenknochen zur Belohnung, weil wir unseren Gast so tapfer ertragen haben.
12.03.2010 5 Grad und Nieselregen, und der Garten voller Matsch. Wann wird es endlich wieder warm, wir wollen alle mal wieder in der Sonne sitzen oder liegen. Schnee und Kälte macht mir ja nichts aus, und ich wälze mich gerne im Schnee, aber der Matsch nervt. So sah es noch vor wenigen Tagen bei uns aus:
Durch den Matsch, und weil ich mich so gerne wälze, droht mir natürlich nach einem Spaziergang die Badewanne. Aber bisher hatte ich Glück. Heute waren wir in Beesenbek und dort hatte der Bauer gerade die Felder gedüngt. Ich war gerade dabei mich in einen Haufen Dung zu schmeißen da konnte Jürgen gerade noch “Maja, Neiiiin” rufen. Ich bin ja eine ganz brave und höre sehr gut auf unsere Zweibeiner. Das hat mir die Badewanne erspart. Da es natürlich keine Fotos vom Spaziergang gibt, Jürgen mußte ja aufpassen dass wir uns nicht im Dung wälzen, ein weiteres Schneefoto.
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08.03.2010 Unser Gast schweißt Perry und mich zusammen. Wir beschmusen uns oft, und heute haben wir auf unserem Spaziergang ganz lange miteinander gespielt, bis wir ganz außer Atem waren (leider keine Fotos, Jürgen hat bei der Kälte angst um seine Kamera). Das war sooo toll, denn wir haben schon länger nicht mehr so richtig miteinander getobt. Perry ist im letzten Jahr ruhiger geworden, was aber auch kein Wunder ist, denn sie ist jetzt mindestens 9 Jahre alt. Iris meint Perry hat mit dem wilden Toben Stress abgebaut, den sie durch unseren Pflegegast hat. Nachher haben wir sogar zusammen im Körbchen gelegen und geschlafen, was wir sonst eigentlich nicht machen.
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Aber eigentlich klappt es mit Maxi ganz gut. Sie hat sich bei uns im Hunderudel recht gut eingefügt, und versucht mit Perry Freundschaft zu schließen. Perry reagiert auch freundlich auf Maxis Annäherungen. Leider vergißt Maxi immer wieder dass Perry es nicht mag wenn sie direkt auf Perry zu läuft. Durch ihre Jahre auf dem Dachboden ist Perry da ein wenig eigen und sie hat eine hohe Individualdistanz. Das vergißt Maxi schon mal und wird dann von Perry angeknurrt. Auf jeden Fall gibt es jetzt einige Leckerlies mehr am Tag. Maxi ist es gewöhnt nach jedem Spaziergang, oder Gang in den Garten, ein Leckerlie zu bekommen, und die fordert sie bei uns auch ein. Damit wir nicht eifersüchtig werden, bekommen wir natürlich auch was.
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03.03.2010 Ich habe es doch gewußt, unser Gast ist ein Kampfhund. Maxis Ohren sind extrem dreckig und jucken, Deshalb haben Iris und Jürgen ihr schon Ohrentropfen gegeben, aber so richtig hat es nicht geholfen, Deshalb war heute Tante Katja da um Maxis Ohren zu säubern. Iris und Jürgen mußten sie beide zusammen festhalten und am Ende waren Maxis Ohren zwar sauber aber alle völlig erledigt. Das eine 15 Jahre alte Hundeoma solche Kraft entwickeln kann hätten unsere Zweibeiner nicht gedacht. Sie haben wirklich mit ihr kämpfen müssen.
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Danach war Maxi ziemlich erledigt, und mußte erstmal eine Runde schlafen..
Unsere Zweibeiner und Tante Katja meinen Maxi hätte mehr Fell bekommen. Sie bekommt nämlich das gleiche Futter wie wir, und das hat damals Tante Angelika empfohlen weil es ein tolles Fell macht. Perry und ich hatten ja beide beim Einzug wenig Fell, und nach kurzer Zeit schimmerte keine Haut mehr durch. Und bei Maxi scheint es auch zu wirken. Vielleicht sollte Jürgen auch auf unser Futter umsteigen, bei ihm wird der Haaransatz nämlich immer lichter. Eigentlich ist Maxi bei uns zur Kur. Man kann sich seine Mitbewohner nicht aussuchen, der Tagesablauf wird diktiert, es gibt medizinische Behandlungen, ein persönliches Fitneßprogramm, und die Ernährung wird umgestellt. Alles wie bei uns. Und ganz ehrlich, Maxi ist jetzt fitter und wacher als zum Zeitpunkt ihres Einzuges. Ihr Frauchen wird sie kaum wiedererkennen.
02.03.2010 Wir haben einen neuen Link zu www.unsere-vier-vierbeiner.de Das ist die Homepage von lieben Menschen die ein großes Herz für alte Hunde haben. Leider gibt es viel zu wenige davon.
Februar 2010 28.02.2010 “Es” hat aufgehört zu jammern und im Kreis zu laufen. Endlich kehrt Ruhe ein. Die meiste Zeit liegt Maxi jetzt auf ihrem Kissen, und wenn sie nicht schläft schaut sie dem Treiben bei uns zu. Maxi ist jetzt zwei Wochen bei uns zu Gast, und ihr Heimweh ist vorbei. Unheimlich ist sie mir aber noch immer. Sie bewegt sich so komisch und ich weiß nicht wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll. Deshalb gehe ich ihr aus dem Weg. Zu Perry versucht Maxi freundlich Kontakt aufzunehmen, denn sie hat schon verstanden wer hier der Chef im Hunderudel ist.
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Weil Maxi wohl noch länger bei uns bleibt wollen unsere Zweibeiner sie baden, denn sie riecht ein wenig streng, und sie sagen deshalb Stinkmorchel zu ihr. Bisher haben sie das immer zu mir gesagt, denn wenn ich naß werde, rieche ich auch, aber viel weniger als Maxi. Also im Vergleich fast gar nicht. Sorgen machen sich unsere Zweibeiner auch weil Maxi sich so ausgiebig die Ohren kratzt. Iris gibt ihr zwar Ohrentropfen, aber wenn das nicht hilft muß sie wohl zu Tante Angelika. Na, die werden in der Praxis noch viel Spaß mit der kleinen Schnappschildkröte haben.
Gestern haben unsere Zweibeiner mit Maxi einen richtig langen Spaziergang gemacht. 35 Minuten. Maxi wäre noch länger gelaufen, aber unsere Zweibeiner wissen noch nicht wie lange Maxi durchhält, und wollten sie nicht überfordern. Heute sind wir alle fünf zusammen los, und Maxi hat 45 geschafft. 45 Minuten ist für eine 15 Jahre alte Hundedame wie Maxi sehr viel, aber sie hat viel Spaß auf dem Spaziergang, und ist sehr an ihrer Umwelt interessiert. Jetzt liegt sie auf ihrem Kissen und schnarcht zufrieden.
26.02.2010 Jetzt ist der Winter wohl vorbei. Schade, ich hatte so viel Spaß mich im Schnee zu wälzen, zu schnüffeln und zu toben. Jetzt regnet es dauernd und der Garten ist voller Pfützen. Spielen und wälzen kann man da jetzt nicht richtig. Deshalb einige Schneefotos aus unserem Garten, und wir hoffen das es bald richtig warm wird damit wir endlich wieder gemütlich im Garten in der Sonne liegen können.
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25.02.2010 Maxi, unser Pflegegast, hat sich inzwischen bei uns ganz gut eingewöhnt. Sie jammert jetzt kaum noch, und rennt auch nur noch wenig im Kreis. Inzwischen wird sie manchmal sogar albern und spielt auch mal ein wenig, sie muß sich wohl ganz wohl bei uns fühlen. Maxi hängt inzwischen sehr an Iris und läuft ihr viel hinter her. Montag war Iris geschäftlich in Berlin, und das fand Maxi überhaupt nicht gut. Sie hat 3 Stunden in voller Lautstärke gejammert und gebellt. Zum Glück können wir uns in dem für uns abgesperrten Teil des Wohnzimmers zurück ziehe, und Jürgen ist nach einer Zeit dann auch zu uns geflüchtet. Wir waren alle froh als Maxi dann erschöpft eingeschlafen ist. Als Iris dann am Abend wieder kam, ist Maxi sogar mit zur Haustür um Iris zu begrüßen. Das macht sie bei Jürgen nicht.
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Die große Liebe ist es zwischen uns nicht, und ich bin froh dass Maxi mein Spielzeug in Ruhe läßt, sonst würde sie auch Ärger mit mir bekommen. Gestern war Tante Katja da um in Maxis Ohren zu schauen, weil sie sich seit Dienstag ständig kratzt. Da stellten wir dann fest dass Maxi kein Hund, sondern eine Schnappschildkröte ist. Sie zu untersuchen scheint keine ungefährliche Sache zu sein. Also, wir sind da viel braver.
24.02.2010 Wenn man bei Google “Hundesitter Köln” eingibt sind wir mit unserer Homepage an erster Stelle. Und bei “Hundesitter Düssledorf” an dritter Stelle. Boah, deshalb haben wir immer mehr Hundesitterangebote und Gesuche aus NRW, wir hatten uns schon gewundert.
22.02.2010 Jippiiiii! Pantoja, der Notfall den wir im Januar vorgestellt haben, hat ein Zuhause gefunden. Unsere Zweibeiner freuen sich darüber, und wünschen Pantoja und ihrer neuen Familie viel Glück. Wir sind sicher das sie alle sehr glücklich werden. Perry kannte ja auch das Leben mit Menschen nicht, und hatte auch keinen Bezug zu Menschen, aber das hat sich schnell geändert. Und bei Pantoja wird es bestimmt auch ganz schnell gehen.
19.02.2010 Wir haben seit Sonntag einen Gast: Maxi, eine 15 Jahre alte Dackelmix Hündin ist bei uns zur Pflege eingezogen weil ihr Frauchen ins Krankenhaus mußte. Maxi hätte sonst in eine Hundepension gemußt, und das wollten unsere Zweibeiner der alten Dame ersparen.
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Das ist Maxi
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Weil Maxi nicht sehr viel Fell hat, hat Iris ihr einen Pullover gestrickt
Perry und ich waren nicht so begeistert. Ich wollte doch jemand zum Spielen, und Perry meint sie hätte doch schon lange gesagt sie will den hübschen Husky Rüden bei uns aus der Straße, weil er Felix so ähnlich sieht. Und dann bringen unsere Zweibeiner so eine alte Dame an. Pah. Und nerven tut die. Mehrmals am Tag rennt sie wie ein Durazellhase durchs Haus, das dauert dann auch mal zwei Stunden. Perry und ich sind dann gar nicht zur Ruhegekommen, weil sie ständig an uns vorbei gelaufen ist. Deshalb hatte Tante Katja vorgeschlagen unsere Zweibeiner sollen den hinteren Teil des Wohnzimmers für uns absperren, damit wir uns dort zurückziehen können. Das hilft auch wenn Maxi es ziemlich blöd findet, und deshalb zuerst ziemlich rumgejammert hat. Ganz schlimm ist es abends, dann hat Maxi meist Heimweh und rennt nicht nur rum, sondern jammert und bellt auch noch dazu.
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Jürgen befürchtet jetzt das Maxi sich die CD “The Wall” von Pink Floyd aus dem Regal holt und ständig auflegt.
Jetzt wo wir unsere Ruhezone haben ist Perry auch nicht mehr so grätzig zu Maxi. Und Maxi versucht inzwischen auch freundlich Kontakt zu Perry aufzunehmen. Mich läßt sie in Ruhe, denn sie hat wohl angst ich renn sie über den Haufen.
03.02.2010 Heute feiern wir. Heute vor 6 Jahren ist Perry bei unseren Zweibeinern eingezogen.
Das erste Jahr war wohl nicht so leicht für alle Beteiligten. Perry kannte und konnte ja nichts. Wie denn auch, ihre ersten beiden Lebensjahre hatte sie ja auf einem Dachboden verbracht, und war dann nach ihrer Befreiung ins Tierheim gekommen. Perry war voller hoffnungsloser Traurigkeit und wollte sich aufgeben als Felix und unsere Zweibeiner sie holten. Sie konnte nicht rennen ( na ja rennen schon aber nicht bremsen ohne sich zu überschlagen), keine Treppen steigen, nicht an der Leine gehen, sie konnte wirklich nichts. Menschliche Berührungen hat sie erduldet, aber nicht gemocht, und das sie einen Namen hat wußte sie natürlich auch nicht. Mit Menschen wollte sie auch eigentlich nichts zu tun haben, wichtig war ihr nur Felix, und das Haus unserer Zweibeiner denn dort hatte sie zum ersten mal Ruhe und Geborgenheit und mußte nicht aufpassen ob vielleicht ein anderer Hund sie angreift. Und Autofahren ging auch nicht, denn Perry wurde sofort schlecht. Ihr Rekord war 5 mal übergeben bei einer Strecke von nur 10km. Da Perry aber schnell lernte, und man sehen konnte wie viel Spaß sie dabei hatte die Welt zu entdecken, fanden unsere Iris und Jürgen es nicht schlimm. Nur ihre Angstaggressionen anderen Hunden gegenüber waren wohl sehr anstrengend, und Iris und Jürgen waren deshalb schon ein wenig verzweifelt. Und heute? Perry ist ja jetzt ein Senior, denn sie ist jetzt 9 Jahre alt, und sie lernt noch immer dazu. Sie ist ruhiger und gelassner geworden, vertraut unseren Zweibeinern, und sucht auch bei ihnen Schutz wenn Gewitter oder Feuerwerk ist. Unsere Zweibeiner meinen man muß nur schauen wie glücklich Perry ist, dann weiß man es hat sich gelohnt. Deshalb bekommen Perry und ich heute auch jeder einen Knochen, um so richtig zu feiern.
Zur Feier des Tages wieder ein wenig Musik, diesmal von “Paul Lisak & After The Ice”. Wie immer kann das Album kostenlos bei Jamendo runtergeladen werden.
Januar 2010 26.01.2010 Heute ist ein trauriger Tag, denn heute vor einem Jahr ist Felix über die Regenbogenbrücke gegangen, und er fehlt uns sehr. Mir weil ich mich so gut hinter ihm verstecken konnte wenn ich angst hatte. Perry weil es ihr Hundemann war, der auf sie aufgepaßt hatte, und ihr immer sofort zu Hilfe kam. Er hat ihr die große weite Welt gezeigt, und vor allem hat sie von ihm gelernt dass Menschen nett sind. Und unsere Zweibeiner vermissen ihn natürlich auch ganz doll. Perry hat oft zusammen mit Felix auf dem Sofa im Flur gelegen, und als ich dazu kam habe ich mich gerne zu den beiden gelegt. Nach dem Tod von Felix hat Perry nur noch zwei drei mal auf dem Sofa gelegen und war dabei sehr traurig. Fast ein Jahr haben wir nicht auf dem Sofa gelegen.
Erst jetzt in den letzten Tagen haben wir uns zum ersten mal wieder auf das Sofa gelegt, aber das Foto zeigt deutlich, da fehlt was.
Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen Stufen wären, würden wir hinaufsteigen und Dich zurückholen.
Felix, wir vermissen Dich so. Deshalb ein wenig melancholische Musik von Fatblueman, die zu unserer Stimmung paßt. Unter http://www.jamendo.com/de/album/47006 kann man kostenlos das ganze Album downloaden.
22.12.2010 Vor drei Jahren hat Jürgen mal Hundespielzeug für uns gekauft. So ein Teller mit Hütchen und eine Drehscheibe mit Löchern in die Leckerlies rein kommen. Das war ja bisher nichts für Perry, denn wenn ein Hütchen umgefallen ist war ihr das unheimlich und sie ist weggegangen. Für mich ist das auch nichts, aber Felix hatte viel Spaß daran. Na ja, jetzt hat Jürgen es wieder hervorgeholt, und oh Wunder, Perry hat Spaß damit. Die ersten drei mal hat sie eher zufällig beim Schnuppern die Hütchen umgeworfen, aber beim vierten mal hatte sie es verstanden und jetzt hebt sie die Hütchen hoch um an die Leckerlies zu kommen. Auch die Drehscheibe schiebt sie inzwischen mit der Nase um an die Leckerlies zu kommen. Viele werden jetzt sagen: Na und, das ist doch nichts besonderes. Aber für Perry ist es etwas besonderes, da sie bisher bei Aufgaben sehr schnell gestreßt war, und sich dann zurück zog. Unsere Zweibeiner freuen sich natürlich über Perrys Entwicklung und wie viel Spaß sie dabei hat an die Leckerlies zu kommen. Noch gibt es keine Fotos wie Perry sich ihre Leckerlies erarbeitet, deshalb ein Foto das zeigt wie kalt es bei uns ist.
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12.01.2010 Iris hat im Internet eine ganz arme Socke gefunden, Pantoja. Die arme ist im zarten Alter von einem Monat ins Tierheim gekommen, und sitzt jetzt bereits 7 Jahre dort. Pantoja hat in ihrem Leben noch nie den Zwinger verlassen. Was unsere Zweibeiner so gerührt hat war die Traurigkeit von Pantoja, denn die kennen sie ganz genau von Perry. Damals als sie Perry im Tierheim besuchten hatte sie auch diese hoffnungslose Traurigkeit, und sie haben überlegt ob Pantoja bei uns einziehen könnte. Aber das wäre wohl keine so gute Idee, denn wenn Perry und ich Pantoja die Welt zeigen würden würde einiges Schief gehen. Von mir würde sie lernen dass man Kindern nicht trauen kann, überhaupt jeder verdächtig ist, und andere Hunde hier in unserer Gegend nichts zu suchen haben. Von Perry würde sie lernen dass große Rüden gefährlich sein können. Ne, das geht mit einem großen Mastin-Mix überhaupt nicht. Aber vielleicht gibt es ja hier einen Leser der ein großes Herz hat, deshalb hier der Text und Fotos:
Vermittelt Pantoja, Mastin-Mix, Hündin, unkastriert, ca. 7 Jahre alt Wartet in Tomelloso Im Februar 2009 sahen wir sie das erste Mal, Pantoja... sie berührte uns besonders, da sie absolut teilnahmslos in ihrem Zwinger saß, versunken in eine tiefe Traurigkeit. Ein Bild, dass wir von ihr gemacht haben und in einem unserer Newsletter gezeigt haben, löste bei vielen tiefes Mitleid aus. Danach sahen wir sie nicht wieder. ABER sie war immer da! bei jedem unserer Besuche. Jetzt erst saß sie wieder genau so teilnahmslos wie damals im Außenbereich ihres Zwingers, wir fotografierten sie abermals und baten die Spanier um Informationen:
Pantoja ist bereits 7 Jahre dort! Als kleiner Welpe, gerade einen Monat alt, wurde sie dort abgegeben. Niemals hat sich irgendwer für sie interessiert und so lebt sie ihr ganzes Leben in einem kargen Betonzwinger. Pantoja hatte kein schönes Leben in der Perrera. Sie ist oft gebissen worden, einmal war ihr Bein so schwer von einem Biss verletzt, daß sie fast daran gestorben wäre. Pantoja war und ist immer die liebe Hündin, die gutmütige, die keiner Fliege etwas zuleide tut. Sie ist stark übergewichtig, was kein Wunder ist, da ihr jegliche Bewegung fehlt. Dieser Hund hat seinen Zwinger nie verlassen!
Es wird sicher nicht leicht für Pantoja sich umzugewöhnen, sollte sie das Glück haben, einen Menschen zu finden, der sie aufnehmen möchte. In der Perrera fühlt sie sich sicher, die Welt draußen wird sie ängstigen. Es wird aber auch nicht leicht für ihre Menschen, Pantoja in ihrem neuen Leben zu begleiten. Auch wenn sie eigentlich einfach nur "da" ist. Liebe und Geborgenheit wird sie sicher eines Tages zu schätzen wissen. Eine weiches Körbchen wohl auch. Ein Kumpel, Freund und Begleiter wird sie aber sicher nie werden.
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Sollten SIE sich für Pantoja interessieren, dann erwarten wir ein Haus mit eingezäuntem Garten, ideal wäre ein wettergeschützter Ruheplatz damit sich Pantoja aussuchen kann, ob sie die enge im Haus ertragen möchte. Weiterhin eine ruhige Wohnlage ohne kleine Kinder im Haus. Alles andere können wir dieser hoffnungslosen Hündin nicht zumuten. Kontakt: www.aspafriends.de Pantoja ist vermittelt
10.01.2010 Boah, das schneit und schneit, und der Schnee liegt immer höher, aber ich finde es klasse. Ich rase durch den Schnee, wälze mich darin, suche Spuren, und habe viel Spaß. Die Kälte macht mir überhaupt nichts aus, nur die Schneeklumpen die sich bei mir im Fell an den Beinen bilden nerven ein wenig. Es gibt ja Leute, ich glaube der bekannte Hundetrainer Martin Rütter (den unsere Zweibeiner eigentlich gut finden) gehört auch dazu, die sagen es sei nicht gut Hunde aus Spanien hier her zu bringen, da es zu kalt ist. Da sage ich nur: So ein Quatsch. Zum einen wird es in Spanien auch ganz schön kalt (zum Teil kälter als hier in Deutschland). Zum anderen: Wir sind Hunde und können eine ganze Menge ab. Gut, ein Galgo friert im Winter denn er hat kein Unterfell, aber frieren tut er in Spanien auch. Und wenn ich den hier in Deutschland so beliebten Dalmatiner ansehe, der hat auch keine Unterwolle und friert sich den Arsch ab. Also Leute, macht Euch lieber mal Sorgen darüber dass Hunde ohne Unterwolle gezüchtet werden. Oder wagt Ihr es nicht öffentlich etwas gegen die Hundezüchter hier in Deutschland zu sagen?
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07.01.2010 Uff, endlich ist die Knallerei vorbei. Ich bin fast gestorben vor Angst. Raus bin ich nur morgens um 5 gegangen, und im Haus habe ich mich zwischen Sofa und Kamin verkrochen. Felix hat Perry und mir schon sehr gefehlt, denn er hatte keine Angst bei der Knallerei und früher haben Perry und ich uns auch gerne mal bei ihm versteckt. Meine Angst war so schlimm dass alte Ängste bei mir wieder hoch gekommen sind, und ich sogar wieder bei einer Gruppe von Kindern in Panik geraten bin. Silvester haben dann Perry, Iris, Jürgen und ich auf dem Sofa verbracht. Ich habe mich hinter Iris versteckt, und Perry hat sich an Jürgen gekuschelt. Da ist sie sogar eingeschlafen, so beschützt hat sie sich gefühlt, was Jürgen sehr gefreut hat. Wer hätte gedacht dass Perry mal so viel Vertrauen in unsere Zweibeiner hat. Aber jetzt knallt es zum Glück nicht mehr, und wir machen wieder ordentliche Spaziergänge, und ich habe auch wieder Ruhe zum Fressen. Deshalb haben Perry und ich gestern auch jeder den versprochenen Kalbsknochen bekommen, um meinen Einzug vor drei Jahren zu feiern. Ein wenig verspätet haben wir einen Text von Clarissa v. Reinhardt zur Silvesterangst auf unsere Homepage genommen.
Hier gehts zum Pfotenbuch 2008 und 2009
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